Moritz - Delphintherapie

 
  Reise zur Delphintherapie 2006 auf der Krim
   
 

Meine Hueftoperation 2005 hatte mich ziemlich in Schraeglage gebracht - ich hatte mein linkes Bein fast vergessen oder genauer gesagt, ich wusste nicht mehr, zu was dieses zu gebrauchen war (fachaerztliche Diagnose: postoperatives Neglect-Syndrom).
Deshalb entschloss ich, dass ich dringend wieder zu den Delfinen muss.
Weil ich selbst nichts dazuverdienen kann und mein Taschengeld ziemlich mager ist, entschieden wir uns (meine Mutter, Tante und ich) fuer die preiswertere Variante auf der Krim. Dort gibt's naemlich auch Delfine und Delfintherapien seit 20 Jahren.
Die Krim ist bestimmt cool, aber von russisch habe ich allerdings null Peilung.
Am 19. August 2006 morgens ging es los und fing gleich "gut" an.
Mitten in der Nacht (6:00) aufstehen und ohne mein geliebtes Frühstück mit dem Auto zum Stuttgarter Hauptbahnhof.

Von Frankfurt flogen wir mit der Ukraine Air Lines nach Simferopol.
Schon am Flughafen merkten wir die andere Kultur und dass die Krim zum ehemaligen Russland gehoerte.
Wir freuten uns deshalb sehr, dass wir persoenlich von Hans Focker, einem Deutschen und Chef der Aphaline, abgeholt und in unsere schoene 3-Zimmerwohnung "auf der Basis" gebracht wurden.

Die Delfintherapie verlaeuft ein wenig anders als in Florida, aber ich fand es total passend fuer mich, da mir der Arzt bei jeder Uebung soviel Zeit liess, bis ich bemerkt habe, was da vor sich ging.

Am 1. Tag verstand ich das Russisch/Ukrainisch der Delfine nicht so gut, obwohl es der Delfin "Graf" sogar mit russischen Gesaengen versucht hat.
Trotz aller Bemühungen des Therapie-Teams wusste ich noch nicht genau, was ich machen sollte. Das dauert halt bei mir laenger.

Am 2. Tag ging es schon besser und ich war viel lockerer, weil Mascha mir am Nachmittag ein paar Brocken russisch beigebracht hatte und ab dieser Zeit hatte ich viel Spass mit den Delfinen "Graf" und "Gera" und mit Pascha, dem Arzt.

Riecht etwas nach Fisch, so ein Delfinkuss.


Ob ich den wohl aus dem Wasser ziehen kann?

In den zwei Wochen hatte ich 8 Anwendungen mit den Delfinen.

Die Therapie hat mir sehr gut getan und meine Mutter meint, ich schaue aufmerksamer, bin wesentlich ruhiger geworden und habe in den zwei Wochen meine Ticks fast vergessen.
Es ging mir einfach gut!

Wir möchten uns nochmal bei allen bedanken fuer die gute Betreuung und die viele Aufmerksamkeit, die uns entgegengebracht wurde.

Besonders liebe Gruesse schicke ich an Mascha und Pascha!

Viele Gruesse,
Euer Moritz

   
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